ÜBER UNS

 

bild_ueberunsDer Verein Familienwerkstatt e.V. wurde 2007 mit der Vision gegründet, einen Platz für Familien zu schaffen, an den diese in allen Notlagen kommen können, um professionell begleitet zu werden.

Unser erstes Projekt war Vollkontakt Rugby für Kinder mit Impulskontrollstörungen, damit sie lernen, konstruktiver mit ihren Impulsen umzugehen. Frau Hofmann-Jäger entwickelt hierzu ein eigenes Konzept. Seit 2010 finden auch regelmäßige Rugby Trainingslager statt.

Das zweite Projekt war PALME – präventives Elterntraining für alleinerziehende Mütter. Die Schirmherrin Fr. Adamkovits wurde darauf durch einen Zeitungsartikel aufmerksam. Unsere Mitarbeiter wurden geschult und 2009 konnte die erste PALME Gruppe mit zwölf Müttern starten.

Als Erweiterung zum Rugby Projekt wurde die Heldenreise von Frau Hofmann- Jäger und Frau Papadakis entwickelt und initiiert. Die Heldenreise ist ein verhaltenstherapeutisches Intensivtraining für Kinder und Jugendliche zur Reduktion von Aggression und richtet sich an Jugendliche, die selbst schon motiviert sind, etwas an ihrem Verhalten zu ändern. Bisher konnten 2009 und 2013 zwei Gruppen auf Spendenbasis angeboten werden.

2013 startete das Projekt Trennungsgroßeltern. Hierzu haben die Projektleiterinnen Frau Obernhuber und Frau Papadakis ein Konzept entwickelt. Es sollen Großeltern begleitet werden, deren Kinder sich getrennt haben und die in dieser Situation nun unsicher im Umgang mit ihren Enkelkindern sind, diese aber in der schwierigen Zeit unterstützen möchten.

Zu dem Thema Trennung/ Scheidung wurde von der Rechtsanwältin Frau Fischer die juristische Sprechstunde ins Leben gerufen, um eine kostenfreie Erstberatung anzubieten.

Seit 2010 führen wir ambulante Kinder- und Jugendhilfen für verschiedene Jugendämter bzw. Amtsgerichte landesweit durch. Hierunter fallen Maßnahmen wie Begleitete Umgänge, Umgangspflegschaften, Sozialpädagogische Familienhilfen, Erziehungsbeistandschaften und Familienräte. Unsere ambulante Kinder- und Jugendhilfe nennt sich Naibu. Das Wort kommt aus einer ostafrikanischen Bantusprache und bedeutet so viel wie helfender Assistent, hilfreicher Mitarbeiter.

Des Weiteren organisiert die Familienwerkstatt e.V. seit 2010 Fachtagungen zu unterschiedlichen Themen durch.

Das Projekt B.A.S.E.® Babywatching wurde 2014 installiert und soll die Empathiefähigkeit der Kinder fördern. Hierfür wurden einzelne unserer Mitarbeiter zum B.A.S.E. Gruppenleiter ausgebildet. >> Pressemitteilung „Mit Babys gegen Aggressionen“ vom 21. Mai 2018 in der Süddeutschen Zeitung

Seit Herbst 2015 besteht die vollstationäre Jugendhilfegruppe Ubuntu für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Diese Jugendlichen wurden in einer Wohngruppe in Pielenhofen betreut. Im April 2017 ist die Wohngruppe in ein großes Haus mit Garten nach Lappersdorf umgezogen und wurde ebenso geöffnet für Jugendliche aller Herkunftsländer, denen aufgrund unterschiedlichster Schwierigkeiten innerhalb ihres familiären Systems, kein dauerhafter Aufenthalt in ihrer Herkunftsfamilie möglich ist.

Das Familienzentrum Faraja der Familienwerkstatt e.V. eröffnete im September 2015 seine Pforten mit verschiedensten Beratungs- und Kontaktmöglichkeiten für Familien in allen Lebenslagen. Faraja stammt aus dem Suaheli und bedeutet so viel wie Entlastung, Hilfe, Trost, aber auch Ermutigung und Freude. Seit dem 27. Januar 2016 gehört das Familienzentrum zu den Familienstützpunkten der Stadt Regensburg. Die Familienstützpunkte sind wichtige Kontakt- und Anlaufstellen für Familien, in denen sie ein breites Spektrum an Familienbildung und Elternkompetenzkursen erhalten.

Die Idee der Familienoase ist im Oktober 2016 realisiert worden. Hier soll Familienmitgliedern eine kostengünstige, gut eingerichtete Übernachtungs- und Aufenthaltsmöglichkeit geboten werden, um sich mit Ihren Kindern zum Umgang treffen zu können, wenn sie weit voneinander entfernt leben. Leider mussten wir aufgrund mangelnder Nachfrage die Familienoase auf unbestimmte Zeit schließen.

Ab 2017 startet die Familienwerkstatt e.V. mit Cucula – das Betreute Wohnen für junge Erwachsene. Cucula stammt aus der Hausa- Sprache, die in West- Zentralafrika gesprochen wird und bedeutet so viel wie „etwas verbinden“, „etwas gemeinsam machen“, aber auch „aufeinander aufpassen“. Im Betreuten Wohnen für junge Erwachsene begleiten wir den Übergang aus der stationären Jugendhilfe bzw. aus der Familie zum eigenständigen Leben.

Ende 2017 übernimmt die Familienwerkstatt e.V. auch Aufgaben im Fort- und Weiterbildungsbereich und installierte die Denkwerkstatt . Hier können externe und interne Fachkräfte Basiskompetenzen der pädagogischen und therapeutischen Arbeit vertiefen.

Im November 2017 feierte der Verein Familienwerkstatt e.V. Regensburg sein 10-jähriges Bestehen.
Zu diesem Jubiläum wurden alle Kooperationspartner, Unterstützer und Mitarbeiter zur großen Jubiläumsfeier in die vereinseigenen Räume eingeladen.
Zur Eröffnung der Jubiläumsfeier richtete Herr Stadtrat Dr. Thomas Burger ein Grußwort an die Feiernden und bedankte sich bei der Familienwerkstatt e.V. für das langjährige und professionelle Engagement für die Kinder und Familien in und um Regensburg.

Im August 2018 wurde aus der vollstationären Jugendhilfegruppe die Gruppe Ubuntu für teilbetreutes Wohnen heilpädagogisch.

Die Familienwerkstatt e.V. ist demnach eine stetig wachsende Gemeinschaft mit motivierten und innovativen Mitgliedern und Mitarbeitern, die in der Zukunft viele weitere Ideen und Projekte gemeinsam auf den Weg bringen werden.
Wir freuen uns auf den gemeinsamen Weg in die Zukunft.

>> Videobeitrag TVA – Fernsehen für Ostbayern über die Familienwerkstatt e.V.

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